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DeHaPa - Newsarchiv November 2013

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28.11.2013 Koalitionsverhandlungen abgeschlossen oder doch nicht...?

Mit überschwenglicher Begeisterung haben CDU/CSU und SPD die Koalitionsverhandlungen abgeschlossen. Das Ergebnis spiegelt weder die Machtverhältnisse der Koalition noch den Bürgerwillen wieder und widerspricht zahlreichen zentralen Wahlversprechen. Dafür, dass der CDU/CSU nur wenige Sitze fehlten und die SPD eines der schlechtesten Wahlergebnisse aller Zeiten einfuhr, ist das Ergebnis überraschend stark von der SPD geprägt. Der Grund ist mehr als offensichtlich das Mitgliedervotum, welches sich noch als sehr großes Problem erweisen dürfte. Zentrale Versprechen wie die Einhaltung der Schuldengrenze, Sicherung von Arbeitsplätzen oder konkrete Versprechen der Kanzlerin zur Autobahnmaut wurden gnadenlos gebrochen. Sollte der gar nicht so unwahrscheinliche Fall eintreten, dass das SPD-Mitgliedervotum scheitert, wird es erst richtig interessant. Deutschland blamiert sich bereits seit der Wahl durch inkompetente Diskussionen über unwichtige Themen, statt endlich die wirklich wichtigen Dinge wie z.B. einen nachhaltigen Haushalt, Schaffung nachhaltiger Arbeitsplätze oder nachhaltigen Umweltschutz ohne Extrakosten anzugehen.

Das Koalitionsergebnis ist jedoch nicht nur prinzipiell eine Katastrophe, sondern auch im Detail. Das Klientel der Rentner wurde durchgehend von CDU/CSU und SPD mit allen Wahlversprechen zu nahezu 100% mehr als großzügig umgesetzt. Erste Berechnungen warnen bereits vor Kosten für die Renten- und Steuerkasse von über 600 Mrd. Euro in den nächsten Jahren. Woher das Geld kommen soll, wurde unterdessen nicht einmal angedeutet. Ähnlich unsinnig werden auch alle anderen Versprechen umgesetzt. So soll ein Mindestlohn kommen, mit mehreren Ausnahmeregeln und dann teilweise ab 2015 und teilweise ab 2017. Nicht einmal die Autobahnmaut konnte als einzige mögliche neue Einnahmequelle sinnvoll erschlossen werden. Dabei wäre es so einfach die KFZ-Steuer abzuschaffen und diese durch eine KFZ-Vignette zu ersetzen. Stattdessen wird über ein unendlich kompliziertes Modell mit einer Verrechnung der KFZ-Steuer fantasiert, was am Ende wegen dem bürokratischen Aufwand vermutlich teurer wird, dafür aber weitere Beamte für die Steuerzahler produziert.

Katastrophal ist vor allem, dass die Pläne der Koalition Deutschland mit voller Wucht in die Pleite führen. Der einzige erkennbare rote Faden im Programm der Koalition sind die nicht zu stemmenden Kosten der Klientiel-Versprechen. Klare Aussagen zur Schuldenkrise in Europa oder dem Datenschutz? Fehlanzeige. Nur die Rentner der Wirtschaftswunderjahre werden mit der Geldkanne überschüttet und die immer weniger werdenden Steuerzahler dürfen noch mehr bluten. Dass die heutige oder auch letzte Generation keine Immobilien wie die Wirtschaftswundergeneration baute und keine Chance auf eine nachhaltige Altersvorsorge hat, wird man in einigen Jahren völlig überrascht feststellen. Ob die Druckerpresse des Staates dann noch Geld drucken kann, wird die Frage sein. Sollten die Koalitionspläne umgesetzt werden, wird es Steuererhöhungen geben, die in Kombination mit der unsinnigen Umsetzung des Mindestlohns zu einem Arbeitsplatzabbau der Vollzeitjobs führen werden. Dabei hatte eine große Koalition die Chance in Deutschland endlich etwas zu verändern und dringend notwendige Grundgesetzänderungen durchzusetzen...

Kommentar von: DeHaPa Vorstand Robert R. Agular


25.11.2013 Statt Bankzinsen könnten schon bald negative Zinsen kommen...

Der Blick auf die Ersparnisse fällt Bürgern schon seit Jahren schwer. Wegen der Niedrigzinspolitik der EZB zahlt jeder Sparer über die Inflation pro Jahr rund zwei Prozent seiner Ersparnisse als Eurotransfer. Zinsen gibt es bestenfalls noch im niedrigsten einstelligen Hinterkommabereich, während die tatsächliche Inflation beständig steigt. Aus den USA, die uns Geldpolitisch immer ein wenig voraus sind, kommt jedoch nun eine neue Hiobsbotschaft für alle Sparer. Die niedrigen Zinsen sind für die Banken eine Begründung dafür, dass auch die Banken selbst weniger verdienen und das Geld der Kunden nicht mehr so kostengünstig verwalten können. Neben den ohnehin üblichen Grundgebühren, Gebühren pro Transaktion usw. soll also in Zukunft auch noch eine Art negativer Zins für die Sparer anfallen, da die Banken unglaublich hohe Kosten bei der Verwaltung der Einlagen haben. Und nein, dies ist kein Aprilscherz.

Bereits jetzt lohnen sich nur noch wenige Anlageformen, sollte auch noch eine Verwaltungsgebühr ähnlich eines Zines von den Banken erhoben werden, bleibt nur noch die Abhebung. Wie kurzsichtig diese Argumentation der Banken ist, wird schnell ersichtlich, wenn man sich darüber Gedanken macht, was die Banken mit dem Geld der Sparer machen. Dieses liegt nur zu einem winzigen Teil als Bargeld im Tresor - der absolute Großteil ist mittel- und langfristig angelegt. Die Banken verdienen mit dem Geld ihrer Kunden sehr ordentlich, den Geschäftsberichten internationaler Banken zufolge mehrere Milliarden US-Dollar pro Jahr. Es gibt also keinen echten Grund bei solchen Gewinnen mehr Gebühren zu verlangen. Im Gegenteil - sollten die Bürger sich Gedanken um ihr Geld machen, würden sie es abheben und ohne Gebühren unter das sprichwörtliche Kopfkissen zuhause legen, wo man wenigstens keine "Verwaltungsgebühren" zahlen muss. Die Banken würden bei einem solchen Vorgehen zahlreicher Bürger zeitnah massive Finanzprobleme bekommen. Überhaupt stellt sich die Frage, ob Banken in der Lage sind alle Einlagen ihrer Kunden auszahlen zu können. Dies wird nur auf dem Papier garantiert und hat eine ähnlich hohe Sicherheit wie der Glaube an die Druckerpressen der Zentralbanken. Sollte diese Idee der negativen Zinsen in den USA tatsächlich umgesetzt werden und dann den Weg nach Europa finden, steht eine neue und erheblich größere Finanzkrise vor der Tür...

Kommentar von: DeHaPa Vorstand Robert R. Agular
Quellen: Spiegel


19.11.2013 Der Mittelstand trägt nach wie vor die größten Lasten

Es ist eine Tatsache, dass die Kleinbetriebe und Mittelständler in Deutschland die meisten Vollzeitarbeitsplätze schaffen und mit Ihren Steuern den Großteil des Steueraufkommens finanzieren. Gleichzeitig werden die oft als Global Champions bezeichneten besonders erfolgreichen Kleinbetriebe und Mittelständler immer mehr belastet. Einen weiteren Beweis dafür liefert eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC) mit dem Namen "Paying Taxes 2014".

Gegen den weltweiten Trend zu Steuersenkungen für die so wichtigen Firmensparte, die maßgeblich für Vollzeitarbeit verantwortlich ist und dank Unabhängigkeit nicht alle paar Jahre den Besitzer wechselt, weil Familien hinter den Firmen stehen, steigt die Steuerlast ohne Ende. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Steuerlast von 46.8 Prozent auf nunmehr 49.4 Prozent. Der weltweite Durchschnitt fiel im gleichen Zeitraum von 44.7 Prozent auf 43.1 Prozent. Deutschland fällt damit im weltweiten Steuerranking dieses wichtigen Bereiches vom ohnehin schlechten 72. auf den 89. Platz zurück. Klar, dass Deutschland damit auch in Europa katastrophal dasteht, während nahezu alle anderen Länder deutlich niedrigere Steuersätze haben wie z.B. Kroatien (19.8 Prozent), Luxemburg (20.7 Prozent) oder Dänemark (27 Prozent).

Komplett anders sieht natürlich die Steuerlast für Großkonzerne aus. Falls diese überhaupt Steuern zahlen, belaufen sich diese auf rund 5 Prozent. Dass Großkonzerne dafür kräftig Zuschüsse und Subventionen kassieren, massive negative Lobbyarbeit bei der Gesetzgebung leisten (z.B. Verhindern der Lebensmittelampel, Lockern der Genmanipulation-Auszeichnung...) und nach den Förderungen in das nächste Land mit Zuschüssen ziehen nehmen die aktuellen Regierungen in Kauf. Die DeHaPa fordert ausdrücklich die Gleichbehandlung aller Firmen und das Streichen von Subventionen, die überwiegend nur Großbetrieben nützen. Eine Steuer-Flat von 20 Prozent würde durch die Förderung der Kleinbetriebe und Mittelständler zu einem Boom am Vollzeitarbeitsmarkt führen und Großbetriebe erstmals steuerlich zur Kasse bitten. Die Ungleichbehandlung auf Kosten der wirklich effizienten Mittelschicht um eine Ausbeutung durch Zeitarbeit der Großbetriebe zu schaffen muss ein Ende haben. Leider wird dieses für alle Bürger wichtige Thema in den aktuellen Koalitionsverhandlungen nicht einmal diskutiert, auch wenn diese nachhaltige Veränderung kostenneutral umsetzbar ist mit enormen positiven Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft und den Vollzeitarbeitsmarkt.

Kommentar von: DeHaPa Vorstand Robert R. Agular
Quellen: Spiegel


18.11.2013 Koalitionsverhandlungen zielen auf noch mehr Quotenregeln hin...

Abgesehen von einer irrwitzigen und teuren Wunschliste haben die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD bisher zu keinen nachhaltigen Ergebnissen geführt. Eine mögliche Einnahmequelle mit einer Autoplakette für alle Straßennutzer und dafür Abschaffung der KFZ-Steuer ist kein Thema. Man zankt lieber über eine reine Steuer für Ausländer und eine komplizierte bürokratische Verrechnung mit der KFZ-Steuer. Warum einfach, wenn es auch richig kompliziert geht?

Nach diesem Motto wurde nun beschlossen eine 30% Quote für Frauen in Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen. Auf den ersten Blick klingt das durchaus gut, denn Frauen sind in der Praxis tatsächlich unterrepräsentiert in führenden Positionen der Wirtschaft. Eine Quotenregel ist jedoch nicht nur wirtschaftlich, sondern auch qualitativ die schlechtmöglichste Lösung. Firmen können schon lange nicht mehr diejenigen einstellen, die am besten für einen Job qualifiziert sind. Hunderte Sonderregeln zwingen Firmen vorsätzlich über Quoten qualitativ schlechtere Mitarbeiter einzustellen. Ob nun Frauenquote, Alters- oder Rentenquote, Behindertenquote, Ausländerquote oder wie die Quoten noch heißen. Fakt ist, dass der Kunde am Ende für den voll bezahlten Kaufpreis nicht mehr eine Ware oder Dienstleistung in vollem Gegenwert bekommt. Ein Bürger zahlt den vollen Preis bekommt aber nur einen Bruchteil der erwarteten Qualität. Natürlich betrifft dies nicht nur die Leistungen innerhalb Deutschlands, sondern auch im Ausland. Wollen Bürger wirklich 100% zahlen und nur 70% Leistung bekommen?

Eine weitere Frage stellt sich hinsichtlich des Leistungsprinzips. Sollte sich Leistung eigentlich lohnen oder sollte es sich mehr lohnen Teil einer von unzähligen priviligierten Gruppen zu sein? Mit jeder Quotenregelung verkompliziert man ein System, welches bereits von Sonderregeln überschattet wird. Von freier Marktwirtschaft kann hier keine Rede sein und wenn Firmen wegen Quotenregeln Konkurs gehen, ist das die logische Konsequenz. Da jedoch über Quoten immer häufiger Spitzenpositionen besetzt werden, werden immer häufiger Minderqualifizierte Firmen leiten mit der Folge, dass dies tausende qualifizierte Mitarbeiter ausbaden müssen. Dabei gibt es unzählige Beispiele, dass nahezu alle Quotenregeln völlig überflüssig sind und die scheinbar benachteiligten Gruppen durchaus alle Positionen erreichen können. Statt also schädliche Quotenregeln einzuführen, die letztlich allen Bürgern schaden, sollte mehr Augenmerk auf die Bildung und Schulsystem gelegt werden. Dies muss nicht einmal mehr kosten als bisher, doch grundlegende Änderungen im Bildungssystem wären nachhaltiger als Kurzschüsse mit neuen Quotenregeln. Leider sehen die meisten Menschen dies erst ein, wenn eine Bewerbung aus Quotengründen abgelehnt wird, was inzwischen alles andere als eine Seltenheit ist.

Kommentar von: DeHaPa Vorstand Robert R. Agular
Quellen: Tagesschau


18.11.2013 US Beamte kontrollieren Flughäfen und Zollstationen in u.a. Frankfurt und Hamburg

Dass die Amerikaner schamlos und unbegrenzt in Deutschland Daten sammeln und von keiner bisherigen Regierung dafür auch nur gerügt wurde, ist eine Tatsache, die seit einigen Monaten jeder weiß. Wie der NDR sowie die Süddeutsche Zeitung nun jedoch herausgefunden haben, ist dies bei weitem nicht alles. Auf mehreren Flughäfen und in Zolleinrichtungen halten sich amerikanische Beamte auf und erteilen auf deutschem Boden Order. Beispielhaft werden Hamburg und Frankfurt genannt, an denen die amerikanischen Beamten Diplomatenstatus haben und damit in keinster Weise belangt werden dürfen. Weshalb Beamte im Diplomatenstatus alle Fluggastlisten einsehen und beliebig speichern dürfen oder weitere Weisungsbefugnisse haben, ist nicht nachvollziehbar. Alleine im Jahr 2011 wurden hierdurch 1300 Personen an der Einreise in die USA gehindert. Unter anderem im Jahr 2008 wurde eine Person sogar ohne Haftbefehl von US-Beamten auf deutschem Boden festgenommen und verschleppt. All dies passiert ausdrücklich auf deutschen Hoheitsgebiet, der deutschem Recht unterliegt.

Die DeHaPa bemängelt diese unverschämten Eingriffe der USA auf deutschem Boden mehrfach im Parteiprogramm. Unter "Partnern" sollte eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe möglich sein. Natürlich gibt es an US-Häfen oder US-Flughäfen nirgendwo auch nur einen deutschen Beamten im Diplomatenstatus, der Daten einsehen oder Personen willkürlich verhaften darf. Warum eigentlich? Wieso hat die USA in Deutschland unzählige Sonderrechte, die Bürger nicht nur beim Datenschutz vollkommen offenlegen, sondern auch noch Milliarden Euro pro Jahr kosten. Denn für die zahlreichen US-Einrichtungen in Deutschland wie z.B. Militärbasen und selbst US-Geheimdienstzentren kommt der deutsche Steuerzahler auf. In jedem anderen Land der Welt zahlt die USA für die Nutzung von Einrichtungen, in Deutschland nicht. Warum? Die geplante Modernisierung der amerikanischen Atomwaffen in Deutschland soll mehreren Berichten zufolge übrigens auch vom deutschen Steuerzahler bezahlt werden. Will der deutsche Steuerzahler dies aber? Will der deutsche Bürger nicht eher den Abzug aller amerikanischen Geheimdienstler und Streitkräfte mitsamt ihrer Atomwaffen? Deutschland wird von den USA, wie in den letzten Monaten nachgewiesen, als Dreh- und Angelpunkt für den "Krieg gegen den Terror" weltweit eingesetzt. Drohnenangriffe gegen Zivilisten, Transporte von Personen in US-Geheimgefängnisse - all dies wird nachweislich auch und vor allem über Deutschland durchgeführt. Die deutschen Regierungen der letzten Jahre schweigen dazu und die CDU/CSU sowie SPD sind momentan ohnehin nur damit beschäftigt neue Posten und sinnfreie Ausgaben zu schaffen, die den deutschen Schuldenberg weiter erhöhen...

Kommentar von: DeHaPa Vorstand Robert R. Agular
Quellen: NDR


08.11.2013 EZB enteignet Sparer nun noch schneller!

Völlig überraschend und komplett unbegründet senkte die Europäische Zentralbank (EZB) gestern den Leitzins auf einen neuen Rekordwert von nur noch 0.25%. Begründet wurde dies mit einer anziehenden Deflation, denn die Inflation lag zuletzt bei einer Messung nur noch bei 0.7%. Angestrebt wird eine Inflation von 2% im Euroraum, was laut Definition einer Stabilität entspricht. Dass eine echte Stabilität nur bei 0% Inflation herrschen kann, ist ein anderes Thema, was man Wirtschaftsexperten jedoch erst nach vielen Stunden vermitteln kann.

Wie katastrophal die Entscheidung der EZB ist, begründet sich in zwei Punkten. Zum einen verspielt die EZB ihr stärkstes Einflussmittel, da ihr nun nur noch die Senkung auf 0% Leitzinsen bleibt. Da aktuell keine Krise herrscht, demnächst aber sehr wohl welche kommen werden, ist das alles andere als voraussichtig. Am aktuellen Markt wird die Senkung daher binnen weniger Tage verpuffen. Noch schlimmer ist jedoch der zweite Punkt, der alle Sparer in Europa betrifft. Diejenigen, die versuchen Vermögen aufzubauen um z.B. ein Eigenheim zu erwerben oder eine sichere Rente anzusparen, bezahlen nun noch mehr für den Euro-Transfer. Denn die Inflation liegt nicht bei den offiziell ausgewiesenen 0.7% und auch nicht bei den laut EZB angestrebten 2%, nein, die wahre Inflation liegt in Deutschland seit Jahren bei mindestens 6%!

Diese mindestens 6% muss man nicht durch unübersichtliche Zahlenkonstrukte belegen, wie bei den offiziellen Statistiken, man braucht lediglich eine Einkaufsrechnung der letzten Jahre vergleichen. Ob nun Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln, Butter oder Milch oder Grundversorgungs-Dienstleistungen wie Heizöl, Gas oder Strom - nichts davon ist "nur" um 0.7% gestiegen. Nahezu alle lebensnotwendigen Güter des Alltags steigen pro Jahr um nahezu 10%, die erwähnten Grundnahrungsmittel teilweise bis zu 20%. Dass gleichzeitig Fernsehgeräte, Computer oder Handys minimal günstiger werden ist schön, hilft den Bürgern jedoch nicht. Denn den Kauf eines Luxusartikels kann man zeitlich abstimmen, bis dieser im Angebot ist. Die täglich lebensnotwendigen Güter müssen jedoch zum jeweils aktuellen Preis gekauft werden. Das berücksichtigt die offizielle Inflationsausweisung nicht und setzt den Kauf eines Fernsehers mit dem von Brot gleich.

Was kann man gegen diese Enteignung der Sparer machen, die am Ende dazu führt, dass die Sozialkosten für Rentenzuschüsse aller Bürger steigen? Wie die DeHaPa als einzige Partei vorschlägt, müsste Deutschland umgehend mit wirtschaftlich gleichstarken Ländern einen Nordeuro bilden und den Problemländern Europas mit einem Südeuro die Chance auf eine nachhaltige Erholung bieten. Das würde die Kaufkraft aller Bürger massiv erhöhen, so dass diese auch mehr Güter aus dem Rest Europas kaufen könnten, was wiederum zu einem Boom in den Nachbarstaaten führen würde. Die deutsche Industrie könnte mehr Arbeitsplätze schaffen, da Rohstoffe über einen starken Nordeuro günstiger zu importieren sind. Dass deutsche Güter im Ausland teurer werden ist natürlich ein kleiner Nachteil, doch da Deutschland vor allem HighEnd-Produkte exportiert und durch den starken Mittelstand darin oft monoplähnliche Stellungen hat, wird sich dies nahezu kaum auswirken. Es könnte so einfach sein, wenn die Verantwortlichen nur genug Mut für echte Reformen hätten, statt über Posten zu feilschen und wie man den Schuldenberg Deutschlands noch schneller erhöhen kann.

Kommentar von: DeHaPa Vorstand Robert R. Agular
Quellen: Tagesschau


05.11.2013 EU tadelt Deutschland für zu viel Arbeit, IWF schlägt 10% Enteignung vor...

Beim Lesen der aktuellen Nachrichten reibt sich so manch ein Bürger sicher die Augen. Nachdem die USA populistisch bereits Deutschland für den Exportüberschuss rüffelten, zieht die EU nach. Sogar ein Strafverfahren in Brüssel steht in der Diskussion. Hat Deutschland etwas Schlimmes verbrochen, dass nun alle medienwirksam jammern müssen? Nein, deutsche Firmen und vor allem Kleinbetriebe und Mittelständler, sorgen für hohe Exportüberschüsse, die letztlich so hoch sind, dass es zu einem Teufelskreis führen kann. Statt jedoch von den fleißigen Importeuren zu verlangen selbst aktiver zu werden, kommt der banale Vorschlag, Deutschland soll seine Exporte reduzieren. Ja, das ist bestimmt die ultimative Lösung! Schicken wir alle Bürger in die Halbzeit. Halbe Arbeitszeit, halbe Produktion und halber Lohn - dann ist Europa und die ganze Welt gerettet! Die dann nicht exportierten deutschen Qualitätsgüter werden dann garantiert von den Problemstaaten wie Griechenland produziert. Da fehlen zwar sowohl Fachkräfte als auch Fabriken, doch wenn Deutschland nur weniger macht, wird schon irgendwie alles gut. So in etwa sind die Vorstellungen einiger Forderer.

Wie man das Problem wirklich nachhaltig lösen kann, steht im DeHaPa Parteiprogramm. Zuerst muss Europa in ein wirtschaftlich produktives Nordeuropa und ein schuldenabbauendes Europa aufgeteilt werden. Dann müsste endlich nachhaltig gewirtschaftet werden. Praktisch alle Regierungen der Welt leben seit Jahrzehnten auf Pump. In Deutschland stiegen die Schulden in den letzten 10 Jahren um 100%. Das ist das Problem! Natürlich gibt es auch dafür eine Lösung, die der IWF soeben in die Runde geworfen hat. Es geht um 10% Enteignung (verschönernd "Vermögensabgabe" genannt) für alle Sparer. Diejenigen also, die nicht auf Pump leben und mit Geld vernünftig haushalten um z.B. ein Auto, eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus zu kaufen, werden für das vernünftige Sparen noch einmal bestraft. Noch einmal deshalb, weil bereits jetzt über eine hohe Inflation alle Sparer jährlich rund 2% ihres Sparguthabens an Europa subventionieren. Es ist wirklich zum Weinen, was aktuell passiert und leider gibt es nicht den Hauch einer Chance, dass sich etwas ändert...

Kommentar von: DeHaPa Vorstand Robert R. Agular
Quellen: Tagesschau


01.11.2013 Beschluss der Mitgliederversammlung: DeHaPa wird zur reinen Onlinegruppe

Am gestrigen 31.10.2013 fand die vor einem Monat angekündigte Mitgliederversammlung ein, in der es um die Zukunft der DeHaPa ging. Der Vorstand hatte empfohlen die Partei als eingetragenen Verein aufzulösen und als lose Onlinegruppe fortzuführen. Hinergrund sind Kosteneinsparungen, die mit der offiziellen Tätigkeit anfallen und eine größere Flexibilität. Dieser Vorschlag wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig angenommen, so dass die DeHaPa ab dem 01.01.2014 kein eingetragener Verein mehr sein wird. Die Mitgliedschaft wird dann entsprechend kostenlos.

Wie wichtig die DeHaPa ist, zeigen die Nachrichten der letzten Tage. Ob die dringend notwendige Trennung von Staat und Kirche, mehr Datenschutz oder eine kostenneutrale Autobahnmaut, die erstmals alle Straßenteilnehmer berücksichtigt (natürlich nur mit Abschaffung der KFZ-Steuer). Diese Punkte oder die zuletzt schockierenden Informationen, dass die Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und SPD keinen Schuldenabbau, sondern zahlreiche sinnfreie aber kostspielige Extras planen, die zu noch mehr Schulden für alle Bürger führen, zwingen zum Handeln. Unterstützen Sie uns auch in Zukunft, nur gemeinsam können wir ein nachhaltiges und gerechtes Deutschland erreichen!

Meldung von: DeHaPa Vorstand Robert R. Agular  


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